Resilienz - Lösungsorientierung

Aktualisiert: Apr 8

Diese Woche ist Resilienz-Woche bei Rest&Resilience. Ich stelle die sieben Säulen der Resilienz vor.




Heute: Lösungsorientierung


Das schlechte Gefühl, wenn etwas nicht gut läuft, ist sehr quälend. Nicht nur, dass es die Gedanken kreisen lässt, es verschwindet auch nicht einfach, nur weil man versucht, sich mit etwas anderem zu beschäftigen. Denn kommt man schließlich zur Ruhe, meldet es sich unbarmherzig wieder und gönnt einem keine Pause. Obwohl das Gefühl nicht einfach verschwindet, lohnt es, sich damit auseinanderzusetzen, wie man eine belastende Situation auflösen, erträglicher machen oder wie man vorbeugen kann, damit es das nächste Mal anders läuft. Dafür brauche ich Informationen darüber, wie eine Situation entstanden ist und welche Möglichkeiten der Reaktion oder Hilfe es gibt.

Lösungsorientierung bezeichnet also eine aktive, wache, kritische Geisteshaltung gegenüber einem Problem. Im Gegensatz dazu richtet die Problemorientierung die Aufmerksamkeit mehr auf die Betonung schädlicher Gefühle wie Schuld, Scham oder Fatalismus.

Außerdem enthält Lösungsorientierung einen Aspekt der Selbstüberwindung. Man muss sich selbst einen Tritt in den Allerwertesten geben und etwas bewegen wollen, obwohl es einem gerade nicht gut geht.


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