Resilienz - Handlungsfähigkeit




Für das Ausloten seiner Handlungsfähigkeit lohnt ein Blick auf sich selbst. In der Vergangenheit hat man Dinge geschafft oder ausgehalten oder überlebt. Man sollte das nicht unterschätzen. Andere Menschen hatten diese Herausforderungen vielleicht nicht und können sich somit auch kein Urteil bilden. Wahrscheinlich gibt es auch Dinge, die man nicht geschafft hat. Mit Sicherheit gab es dafür gute Gründe. Es ist nie zu spät, etwas Neues dazu zu lernen. Dass man etwas nicht kann, ist oft eher eine innere Überzeugung als eine Tatsache. Auch schwierige Fähigkeiten sind erlernbar - und bekanntlich ist nichts schwer, wenn man es erst kann.

Doch neben der Frage, was ich kann oder was ich dazu lerne, ist manchmal die Frage, was ich darf, viel bedeutsamer. Wenn man sich die Mühe macht, ein kleines Brainstorming durchzuführen, wird man vielleicht auf Handlungsmöglichkeiten stoßen, die man für ausgeschlossen hält. Vielleicht fallen einem Menschen ein, die mit nichts einen Vertrag haben und Dinge einfach tun. Man selbst aber würde nie so handeln. Weil man nicht so ist? Weil man bestimmte Sachen nicht kann? Weil niemand einem das zutraut? Weil es auf Widerstand stoßen würde? Es gibt viele Gründe, aus denen man sich selbst Handlungsmöglichkeiten versagt. Man darf das. Handlungen dürfen natürlich mit einem selbst übereinstimmen. Aber manchmal kann man sich vielleicht etwas Ungewohntes erlauben. Falls Dritte damit ein Problem haben, legen sie vielleicht Maßstäbe an, über die sich streiten ließe.

Mehr dazu gibt es in "Resilienz für Dummies". Eine Rezension findest Du hier.

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